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Hochzeitswebsite erstellen: Was gehört drauf? Die Checkliste

Was gehört auf eine Hochzeitswebsite? Checkliste für eure Hochzeitshomepage: alle Infos für Gäste, was ihr weglasst und wann die Seite online gehen sollte.

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Kurz gesagt

Auf eine Hochzeitswebsite gehören eure Namen, Datum und Uhrzeit, die Adresse von Trauung und Feier mit Anfahrt und Parken, der Tagesablauf, die Anmeldung mit klarer Antwortfrist, Menüwahl und Ernährungswünsche, Dresscode, Unterkünfte, Anreise und eine Kontaktperson für den Tag selbst. Privates wie eure Wohnadresse oder die Gästeliste bleibt weg. Online gehen sollte die Seite spätestens mit den Einladungen, also 10 bis 12 Wochen vor der Hochzeit.

Eine Hochzeitswebsite ist der eine Link, unter dem eure Gäste alles finden: wann und wo ihr feiert, wie sie hinkommen, wo sie übernachten können und was sie anziehen sollen. Gleichzeitig sagen sie euch dort zu oder ab. Wenn ihr eine Hochzeitswebsite erstellt, die diese Fragen beantwortet, kommen weniger Rückfragen per Telefon und WhatsApp, weil die Antworten schon online stehen.

Die Checkliste unten zeigt, was auf eure Hochzeitshomepage gehört, was schön, aber kein Muss ist, und was ihr besser weglasst. Dazu kommt, wann die Seite online gehen sollte und was nach der Hochzeit mit ihr passiert.

Was gehört auf eine Hochzeitswebsite? Das Wichtigste

Diese Punkte sollten stehen, bevor ihr den Link verschickt:

  • Eure Namen und das Datum. Ganz oben und gut sichtbar. Wer den Link öffnet, soll sofort sehen, dass er auf der richtigen Seite ist.
  • Trauung mit Uhrzeit und Adresse. Die vollständige Adresse, eine kurze Wegbeschreibung und wo man parken kann. Bei einer Kirche oder einem Schloss hilft ein Satz dazu, welcher Eingang gemeint ist.
  • Ort der Feier, falls er woanders ist. Wenn ihr nach der Trauung weiterzieht, braucht auch die Feier eine Adresse mit Anfahrt. Sonst stehen Gäste nach der Agape ratlos vor der Kirche.
  • Tagesablauf. Wann ist die Trauung, wann die Agape oder der Sektempfang, wann das Essen, ab wann wird getanzt? Mit den Uhrzeiten planen Gäste ihre Anreise, und Eltern wissen, bis wann sie einen Babysitter brauchen. Wenn manche Gäste nur zur Agape kommen, zeigt der Ratgeber zur Einladung nur zur Agape, wie ihr den Ablauf für sie schreibt.
  • Anmeldung mit klarer Antwortfrist. Ein gut sichtbares Datum, bis wann ihr Bescheid braucht, am besten etwa vier Wochen vor der Hochzeit. Wie ihr danach den Überblick behaltet und Nachzüglern hinterherlauft, steht im Ratgeber Hochzeitsanmeldungen verwalten ohne Excel-Chaos.
  • Menüwahl und Ernährungswünsche. Wenn es beim Essen eine Auswahl gibt, fragt sie gleich bei der Anmeldung ab, und zwar pro Person. Dazu Allergien und Unverträglichkeiten, damit die Küche planen kann. Vorlagen für Antwortkarte und Website stehen im Ratgeber zur Menüauswahl auf der Hochzeitseinladung.
  • Dresscode. Ein Satz reicht, etwa „festlich“, „Tracht willkommen“ oder „sommerlich, wir feiern im Garten“. Wenn auf der Wiese gefeiert wird, ist ein Hinweis zu den Schuhen Gold wert.
  • Unterkünfte. Ein paar Hotels oder Pensionen in der Nähe, mit Adresse und Website. Wenn ihr ein Zimmerkontingent reserviert habt, schreibt dazu, unter welchem Namen man bucht und bis wann. Ob Abrufkontingent oder fixe Buchung und was in den Vertrag mit dem Hotel gehört, steht im Ratgeber zur Unterkunft für Hochzeitsgäste.
  • Anreise und Heimfahrt. Taxinummern, ein Shuttle, falls ihr eines organisiert, und die Verbindung mit den Öffis. Gerade bei Feiern am Land ist die Heimfahrt nach Mitternacht oft die größte Frage.
  • Eine Kontaktperson für den Tag selbst. Trauzeuge oder Trauzeugin mit Telefonnummer, für alle, die sich verfahren haben oder später kommen. Ihr selbst habt an dem Tag Besseres zu tun, als ans Handy zu gehen.

Schön, aber kein Muss

  • Eure Geschichte oder ein Willkommenstext. Ein paar Sätze dazu, wie ihr euch kennengelernt habt, oder einfach eine persönliche Begrüßung. Haltet es kurz, eure Gäste suchen vor allem Uhrzeit und Adresse.
  • Fotos von euch. Ein, zwei schöne Bilder machen die Seite persönlich. Ein gutes Titelbild reicht schon.
  • Ein Satz zu Geschenken. Gäste fragen sowieso, was ihr euch wünscht. Schreibt es freundlich und knapp dazu, etwa einen Beitrag zur Hochzeitsreise oder „Dass ihr da seid, ist uns Geschenk genug“, wenn ihr das wirklich so meint.
  • Reden und Spiele. Wer eine Rede halten oder ein Spiel vorbereiten will, meldet sich am besten vorher bei den Trauzeugen. Schreibt dazu, bei wem und unter welcher Nummer, dann gibt es keine Überraschungen im Programm.
  • Häufige Fragen. Sind Kinder eingeladen? Darf ich eine Begleitung mitbringen? Was passiert, wenn es regnet? Gibt es vegetarisches Essen? Was ihr vorab beantwortet, müsst ihr später nicht jedem einzeln erklären.

Was nicht auf die Seite gehört

Eine veröffentlichte Hochzeitsseite kann jeder öffnen, der den Link hat. Gebt ihn deshalb nur an eure Gäste weiter und überlegt bei jedem Punkt, ob ihn auch Fremde lesen dürften.

  • Eure Wohnadresse. Die braucht auf der Seite niemand. Wer euch etwas schicken will, fragt nach.
  • Bankdaten, die ihr nicht teilen wollt. Wenn ihr euch Geld wünscht, entscheidet bewusst, ob die Kontonummer online stehen soll oder ob ihr sie nur auf Nachfrage weitergebt.
  • Die Gästeliste. Wer eingeladen ist, wer abgesagt hat und wer welche Allergie hat, geht nur euch etwas an.
  • Fotos von anderen ohne Einverständnis. Bevor ihr Bilder von Freunden, Familie oder Kindern online stellt, fragt kurz nach.
  • Eine halbfertige Seite. Veröffentlicht erst, wenn das Wichtigste steht. Eine falsche Uhrzeit ist schnell weitergeschickt und schwer wieder einzufangen. Schaut euch die Seite vorher in der Vorschau an.

Für eine Fotogalerie gibt es einen Mittelweg: Schützt sie mit einer PIN, die nur eure Gäste kennen. Wie ihr die Bilder eurer Gäste am einfachsten einsammelt, steht im Ratgeber Hochzeitsfotos der Gäste sammeln.

Wann die Hochzeitswebsite online gehen sollte

Am besten zusammen mit den Save-the-Dates, spätestens aber mit den Einladungen, also 10 bis 12 Wochen vor der Hochzeit. Wer von weiter weg anreist, bucht Zimmer und Zug lieber früh und ist froh, wenn Unterkünfte und Anreise schon online stehen.

Setzt den Link auf die Einladung, auf gedruckten Karten zusätzlich als QR-Code. Den könnt ihr mit jedem QR-Code-Generator erstellen, dann muss niemand eine lange Adresse abtippen. Wenn sich später etwas ändert, ändert ihr es auf der Seite und schickt den Link noch einmal herum. Das ist einfacher, als neue Karten zu drucken.

Nach der Hochzeit

Die Seite hat nach dem Fest noch eine Aufgabe. Teilt den Link zur Fotogalerie, damit eure Gäste ihre Bilder hochladen und die der anderen ansehen können. Dazu passt ein kurzer Dank an alle, die mitgefeiert haben, zum Beispiel als persönliche Nachricht auf der Seite oder in der E-Mail mit dem Galerie-Link.

So erstellt ihr die Hochzeitswebsite mit Wedding Companion

  1. Konto anlegen. Jeder Tarif startet mit einer kostenlosen Testphase von 7 Tagen. Dafür braucht ihr eine Zahlungskarte, belastet wird in der Testphase nichts. Kündigt ihr vor dem Ende, zahlt ihr nichts.
  2. Den Einrichtungsassistenten durchgehen. Er führt euch Schritt für Schritt durch Hochzeitsdetails, Tagesablauf, Trauungsort, Empfangsort, Unterkunft, Menü, Bilder und Extras wie Dresscode, Trauzeugen und Transport. Was ihr noch nicht wisst, überspringt ihr und tragt es später nach.
  3. Vorschau prüfen. In der Vorschau seht ihr die Seite so, wie eure Gäste sie sehen werden. Bis zur Veröffentlichung könnt nur ihr sie sehen.
  4. Veröffentlichen und den Link verschicken. Eure Seite bekommt eine eigene Adresse unter wedding-companion.com/wedding/. Diesen Link setzt ihr auf die Einladung.

Wie so eine Seite fertig aussieht, zeigt die Demo-Hochzeit. Die Anmeldung mit Menüwahl und Ernährungswünschen ist in jedem Tarif dabei, die Fotogalerie für eure Gäste gibt es in den Tarifen Advanced und Professional. Jeder Tarif umfasst 18 Monate vollen Zugang, danach bleiben eure Inhalte lesbar erhalten.

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